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Hauptrotorkopf

Ziel war es, einen möglichst leichten Scale-Rotorkopf für die Agusta zu entwickeln. Bis es so weit war, verging jedoch viel Zeit. Unzählige Berechnungen, Tests und immer wieder neue Ideen waren nötig, bis der Rotorkopf schliesslich Wirklichkeit wurde.

Nach der Konstruktion musste natürlich zuerst ein Versuchsteil gefertigt werden. Schliesslich wollte ich wissen, ob die berechnete Zugfestigkeit auch der Realität standhält.

Natürlich durfte auch ein Rotor-Testblatt in den Zugversuchen nicht fehlen. Jedes Teil wurde mit über 10000 N auf Zug belastet und hat den Test bestanden. Trotzdem entschied ich mich, die Konstruktion nochmals zu überarbeiten und die Festigkeit weiter zu erhöhen. Sicher ist sicher.

Das Multiplexbrett, machte übrigens schon bei rund 700 kg schlapp :-)

Bis schliesslich alle Teile gefertigt waren, verging nochmals einige Zeit. Ich besass damals noch kein eigenes 5-Achs-Fräszentrum. Deshalb durfte ich auf die Unterstützung von Simon Lüscher von Lüscher Antriebstechnik zählen, der die Rotorblatthalter und das Zentralstück in hervorragender Qualität gefertigt hat.

Alle weiteren Bauteile wurden von mir selbst gefertigt. Je nach Bauteil kamen Wasserstrahlschneiden, mein 4-Achs-Fräszentrum und CNC-Drehbank zum Einsatz.

Nach dem Eloxieren und einem ersten Testzusammenbau ist der Rotorkopf bereit für den Einbau. (Es fehlen noch die Bronzenbuchsen für die Schaftschrauben)